Simol
Die neue Produktlinie für SIMOL-Stützvorrichtungen,
die einzige, die mit der Norm ISO 12140 konform ist.
SIMOL DG706W
Werfen Sie einen Blick in die Widerstandsfähigkeitstests der Produktlinie DGI
Dank der an unseren Prüfbänken realisierten Analyseprotokollen ist es unseren technischen Fachleuten gelungen, die neuen Stützvorrichtungen der Produktlinie DGI zu entwickeln, die marktweit einzigen Produkte, die zur Erfüllung der Anforderungen der Norm ISO 12140 entworfen und getestet wurden.

Die Norm ISO 12140 bezieht sich auf mechanisch oder hydraulisch betätigte Stützfüße, die zum Abstützen oder Anheben von Landmaschinen und -geräten benutzt werden.

Die Norm ISO 12140 enthält eine technische Begriffserklärung, definiert die Mindestanforderungen bzgl. Betrieb, Sicherheit und Zuverlässigkeit, liefert die Vorgaben für eine korrekte Kennzeichnung, definiert die Testprozeduren für die Konformitätszertifikation und liefert Informationen zur Montage, zum Einsatz, zur Instandhaltung und zur Wartung.

Durch die Anwendung der mit der Norm eingeführten experimentellen Validierungskriterien kann die Gesamtqualität der Stützfüße durch entsprechende spezifische mechanische Tests zur Prüfung der Widerstandsfähigkeit und der langen Lebensdauer zertifiziert werden.

Anforderungen

Die durch die Norm vorgegebenen Anforderungen, die eine Konformität ermöglichen, unterteilen sich in 3 Kategorien:

Funktionale anforderungen

Kraftaufwand an der Kurbel: Für die Betätigungsergonomie darf der Kraftaufwand an der Kurbel 225 N nicht überschreiten.

Korrosionsschutzbehandlung: Die Norm liefert die Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit der vom Kunden vorgesehenen Korrosionsschutzbehandlung.

Sicherheitsanforderungen

Betätigungssystem: Die Position der Kurbel in der Ruhestellung darf kein mechanisches Risiko darstellen.

Übermäßige Betätigung: Die mechanische Betätigungsgruppe muss am Endanschlag einer Überlastung an der Kurbel von 150% des experimentell während der normalen dynamischen Betätigung angewandten Kraft standhalten.

Max. statische Tragfähigkeit: Die vom Hersteller erklärte max. statische Tragfähigkeit muss unter 50% der experimentell ermittelten senkrechten statischen mechanischen Widerständigkeit des Stützfußes liegen.

Seitliche statische Tragfähigkeit: Kombinierte Stützlastbeständigkeit senkrecht und seitlich mit den von der Norm vorgeschriebenen Parametern.

Am Boden durch die Aufstützfläche ausgeübter Druck: Unter Ausschluss von Stützrädern oder Stützfüßen auf speziellen Stützflächen muss der durchschnittliche auf den Boden ausgeübte Druck unterliegen 400 kPa.

Vorbeugung gegen einen versehentlichen Kontakt des Stützfußes mit dem Boden: Der Fuß muss so installiert werden, dass er bei Nichtgebrauch nicht versehentlich mit dem Boden in Kontakt gerät oder sich verkeilt.

Sichere Standfestigkeit des Stützfußes während des Betriebs: Bei einer beweglichen Installation des Stützfußes müssen Sicherheitssysteme für die Blockierung des Betriebsposition und für die Freigabe der Betätigung vorgesehen werden.

Hydraulisch betätigte Sicherung der Stützfüße: Die Sicherheitsanforderungen der Norm ISO 4413 müssen erfüllt sein. Insbesondere muss eine System zur Halterung der Last installiert werden (z.B. ein Sperrventil).

Zuverlässigkeitsanforderungen

Senkrechte dynamische Tragfähigkeit und Lebensdauer (Service Life): Die vom Hersteller erklärte senkrechte dynamische Tragfähigkeit darf nicht über der vertikalen statischen Tragfähigkeit liegen und muss experimentell über einen Test für die dynamische Zuverlässigkeit validiert werden (Durchführung von mindestens 250 dynamischen Zyklen unter Berücksichtigung der max. Kraftanwendung auf die Kurbel nach Vorgaben der Norm und unter Anwendung der vorgesehenen Last).

Kennzeichnung

Die Norm zeichnet die für die Kennzeichnung des Stützfußes erforderlichen Daten auf:

  • Herstellerkennzeichnung;
  • Produktcode (Stützfußtyp) und Produktionslos;
  • Senkrechte statische Tragfähigkeit;
  • Senkrechte dynamische Tragfähigkeit;
  • Hydraulischer Flüssigkeitstyp (für hydraulisch betätigte Stützfüße);
  • Statische seitliche Torsionsfestigkeitsklasse (wenn die Stelle angegeben ist, die für die Befestigung vorgesehen ist).
Prüfprozedur

Die Norm definiert auf detaillierte und strenge Weise die experimentellen Testprozeduren zur Ermittlung der Parameter der mechanischen Widerstandsfähigkeit zur Definition oder Kontrolle der Abnahmekriterien der Konformitätsanforderungen. Es werden alle allgemeinen Montagehinweise des Stützfüßes am Testsystem und die spezifischen Vorgaben für die Durchführung der einzelnen Tests geliefert.

Aus diesem Grunde haben wir in Zusammenarbeit mit der Universität in Bologna eine Prüfbank bereitgestellt, mit der man die extreme Performance unserer Stützvorrichtungen direkt im Werk testen kann, in dem sie den strengen Tests der Widerstandsfähigkeit gemäß Vorgaben der International Organization for Standardization unterzogen werden können.

Senkrechter statischer lasttest

Der Fuß wird bei der Befestigung der Testmaschine im max. ausgefahrenen Zustand montiert. Die senkrechte Last wird angewandt und solange gesteigert, bis die Achsenstruktur des Stützfußes nachlässt.

Mit diesem Test soll die mechanische Widerstandsfähigkeit gemessen werden, um die senkrechte statische Tragfähigkeit des Stützfußes zu ermitteln.

Seitlicher statischer lasttest
SIMOL Compressive Test

Der Fuß wird bei der Befestigung der Testmaschine im max. ausgefahrenen Zustand montiert. Es wird eine Richtung für die Lastanbringung ausgewählt und die seitlich einwirkende Last solange gesteigert, bis die Struktur des Stützfußes nachlässt.

Der Test wird mit einer anderen Richtung der Lastanbringung wiederholt, um die kritische Ausrichtung anhand der geringsten Widerstandsfähigkeit zu ermitteln.

Mit diesem Test soll die mechanische Widerstandsfähigkeit gemessen werden, um die seitliche statische Tragfähigkeit des Stützfußes zu ermitteln.

Bezüglich der Höhe des Befestigungspunkts des Unterbaus der Prüfbank wird auch die seitliche statische Torsionsfestigkeit des Stützfußes ermittelt.

Dynamischer zuverlässigkeitstest
SIMOL Dynamic Compressive Load

Der Fuß wird bei der Befestigung der Testmaschine montiert und einer auf Dauer konstanten Last ausgesetzt. Die Lastintensität entspricht der senkrechten dynamischen Tragfähigkeit, die der Hersteller qualifizieren will.

Der Kurbelmechanismus des Fußes wird automatisch betätigt, damit ein vollständiger dynamischer Zyklus mit 65% des nützlichen Hub mit nachträglichem Einfahren bis zum Startpunkt gefahren wird.

Der Kraftaufwand an der Kurbel wird während der Betätigung kontinuierlich gemessen, damit er innerhalb der Grenzwerte bleibt, die von der Norm vorgegeben werden. Die Durchführung des dynamischen Zyklus wird 250 Mal wiederholt, damit auch die Anforderungen der Lebensdauer erfüllt sind.

Mit dem Test soll das Ziel der Zuverlässigkeit erreicht werden, das durch die Lebensdauer unter Berücksichtigung der Norm vorgegeben wird, um die Intensität der senkrechten angewandten Last als senkrechte dynamische Tragfähigkeit des Stützfußes vorgeben zu können.

Überlastungstest der kurbel

Der Fuß wird bei der Befestigung der Testmaschine montiert, in der kontaktlosen Stellung gehalten und einem Test mit übermäßiger Betätigung im aus- und eingefahrenen Zustand unterzogen.

Die Betätigung wird am Ende des Hub weiter aktiv gehalten, und eine Last ist an der Kurbel angewendet, die 150% von der max. während des dynamischen Zuverlässigkeitstests festgestellte Kraft an der Kurbel ist.

Als Abschluss des Tests erfolgt eine strukturelle Validierung, bei der geprüft werden muss, dass der Stützfuß der senkrechten statischen Tragfähigkeit weiterhin standhält. Hierzu wird eine funktionale Validierung durchgeführt, mit der geprüft wird, dass der Fuß imstande ist, einen dynamische Zuverlässigkeitstest mit 10 Zyklen zu überstehen.

Information

Diese Inhalte dienen rein zur Information und sind technisch keinesfalls verbindlich. Für die technischen Daten wird auf die Norm ISO /FDIS 12140:2013 (E) verwiesen.

Wir sind sehr stolz darauf, heute eine Produktlinie von Stützfüßen bieten zu können, die alle Anforderungen an Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation gemäß Norm ISO 12140 erfüllen.
Ein weiterer Schritt vorwärts in der kontinuierlichen technologischen Weiterentwicklung von SIMOL, um neue unerreichte Maßstäbe für Qualität und Sicherheit zu setzen.

Wählen Sie eine Stützvorrichtung der Produktlinie DGI und bieten Sie Ihren Kunden einen Grund mehr, Ihre Produkte zu wählen.

Wir stehen Ihnen jederzeit für weitere Informationen über die Produktlinie DGI zur Verfügung, Kontakt

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